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Rails Girls Learning Tools: Update

Nearly a year passed since our last Rails Girls workshop in Hamburg and the publication of my commented link list of rails girls learning tools. The market of online learning tools expanded, so for this year’s workshop im Hamburg on 16th/17th of August, it’s time for a little update!


(link to prezi)

For everybody prefering German as a learning language, it’s good news that the Hanno-Plassner-Institut started a little web-university called openHPI offering Massive Open Online Courses (MOOC) specialized in programming-related topics in german and english for free. There is for example an introduction to web technologies Einführung in die Web-Technologien, a course that Rails Girl Nina completed and recommended for you (it’s officially over, but you can do it in the archive mode).

You are more like the gamer type? Then there is this cute coding jump and run game Ruby Warrior which was recommended from the Rails Girls Summer of Code.

At a more commercial level, there is this new online coding school called Treehouse offering to learn ruby on rails for 25 Dollars a month. I personally didn’t try it out yet, but at least they seem to have a lot of video lessons with relevant topics.

The schools I recommended last year all widened their offers, Codeacademy meanwhile offers a complete free ruby track and Code School, who is supporting Rails Girls Hamburg with a special discount for our participants, extended their video and browser based courses. In the free beginner section, there is – beside of a revised version of the already classical „Rails for Zombies“ – for example Discover Dev Tools, which explains how you can use your browser (here chrome) for web developing, or try jQuery, about the JavaScript library that is used a lot within Rails applications.

At EdX just started the second part of „Software as a Service“, an advanced course that I recommended last year, and for newbies there will the next CS 50 Class starting January 2014.

It’s not so new, but if you like to get more practice with your terminal – which is useful for every programming stuff you do -, I’d like to recommend you the The Command Line Crash Course.

For those who want even more ruby learning material, check out iwanttolearnruby.com or the really extensive ruby and rails resources list from Tobi, both have a lot of recources that I didn’t cover now or in my previous rails learning link list article.

zum zeitaufwand in der feministische diskursbildung

die gegenwärtigen diskussionen in der feministischen und antirassistischen twitter-/facebook-/blogosphäre auch nur halbwegs umfassend zu verfolgen, hat mittlerweile einen zeitlichen umfang erreicht, der mit einem vollzeitjob vergleichbar ist. während ich mir unter der dusche gerade überlegte, einmal zu formulieren, dass ich diese zeit bald noch weniger haben werde als jetzt schon, sorgt schon der nächste undifferenzierte anti-critical-whiteness-artikel wieder für gesprächsstoff.

seit einer weile verbringe ich neben dem programmieren lernen den großteil meiner wenigen freien zeit damit, diese debatten zu verfolgen, aufzusaugen und daraus zu lernen. um mir eine meinung zu bilden, die sich jedoch immer mehr vernebelt. seit 20 jahren beschäftige ich mich mal mehr, mal weniger intensiv mit rassismus, seit 5 jahren auch mit critical whiteness, doch nie fühlte ich mich darin so verloren und sprachlos wie zuletzt. das ist m.e. auch ein gutes zeichen, dass da wirklich was in meinem kopf passiert und ich tatsächlich auch meine eigenen privilegien reflektiere.

es ist etwas komplett anderes, in der uni zu lernen, dass es in den 80er/90er jahren kritik von u.a. women of color und lesben am feminismus gab, die dann vermeintlich aufgenommen wurde, als quasi live mitzuerleben, wie solche kritiken geäußert werden und welche reflexe sie auslösen. ich finde es auf der einen seite sehr spannend, mitzulesen, wie sich nun mittels einer komplett anders gelagerten art der kommunikation, nämlich in permanent laufender echtzeit und in einem raum, in dem die anwesenheit der sprechenden nicht physisch begrenzt ist (statt wie „damals“ in gruppen, mit flugblättern, in veranstaltungen und an küchentischen), feministische diskurse formieren und eine gewisse präsenz erobern. andererseits tut es mir sehr weh, mitzubekommen, wie viele beteiligte darunter leiden, wie ignorant andere sich zeigen, wenn rassismus thematisiert wird. und mir schmerzt es auch, spaltungen zu beobachten (auch wenn diese trennungen oft nötig sind).

mir fehlen manchmal vermitteltende stimmen, aber ich merke, dass ich diesen part nicht leisten kann. zu vermint ist das gelände, zu verworren meine eigenen gedanken, zu privilegiert vielleicht auch meine position. aber vor allem: zu knapp meine zeit. allein diesen kurzen beitrag zu schreiben, wäre eigentlich grad nicht drin, aber noch kann ich mir mal zwei stündchen freischaufeln. in zwei wochen wird das nicht mehr gehen: wenn ich mich in ein festes arbeitsverhältnis begebe, das zunächst mindestens 150% aufmerksamkeit verlangen wird, dann wird für mich erst mal schluss mit dem umfassenden verfolgen feministischer online-diskussionen sein.

da ich in den letzten jahren eh nicht viel dazu geschrieben, sondern vor allem gelesen habe, wird das für die feministische öffentlichkeit kein verlust sein. aber mir wird immer mehr bewusst, dass dieser neue diskussionsraum „internet“ zwar erstmal wesentlich inklusiver ist als das feministische kämmerlein, aber dass eben allein diese massive textpräsenz zu konfliktbeladenen themen (und damit meine ich jetzt nicht nur die critical-whiteness-debatte) einen zeitaufwand erfordert, den nur ein kleiner personenkreis überhaupt aufbringen kann.